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Rupert Sheldrake. Der Weg des Gedächtnisses durch die morphogenetischen Felder (Audio)

Ton Vortrag, 33 min, RealAudio (*.ram)
Fast jeder Mensch hat Erfahrungen mit scheinbar unerklärlichen Verbindungen und Vernetzungen unter Menschen, Tieren und Pflanzen. Z. B. hatten Menschen eine Vorahnung, dass etwas passiert ist: eine gefährliche Situation, Krankheit, Tod, aber auch freudvolle Situationen. Die einzige Erklärung dafür wäre Telepathie. Geheimnisvoll ist nach wie vor auch die Wirkungsweise des schöpferischen Geistes sowie die Entstehung der Formen in der Natur, die Morphogenese.

Der englische Biochemiker und Philosoph Rupert Sheldrake hat diese Phänomene seit Jahrzehnten genauestens erforscht. Es ist sein zentrales Thema. Er hat dazu eine wissenschaftliche Hypothese erarbeitet. Er sagt: „Nicht nur ein Gravitationsfeld und ein elektromagnetisches Feld umspannen die Erde, sondern auch ein Gedächtnisfeld. Und in diesem Gedächtnisfeld ist alles gespeichert, was sich jemals auf der Welt und in der Natur ereignete oder was von Menschen, Pflanzen, Tier, empfunden, getan, gedacht worden ist. Jeder hat Zugang dazu.“

Sheldrake nennt diese Phänomene morphogenetische Felder mit einem ihnen zugehörigen Gedächtnis. Er nimmt an, dass von diesen Feldern aus, bei allen Arten und Gattungen, das Entstehen der artspezifischen Form geprägt und zur Entfaltung gebracht wird. Er beweist immer wieder, mit vielen wissenschaftlichen Experimenten und Untersuchungen, die Vernetzung von Mensch und der gesamten Natur. Eine Intention dabei ist, dass dadurch möglicherweise eine tiefere Einsicht, ein anderer Umgang mit der Natur und humanere Verhaltensweisen unter den Menschen ermöglicht und verbreitet werden.

Karsten Welte (München)

Zur Veranstaltung:
Rupert Sheldrake. Der Weg des Gedächtnisses durch die morphogenetischen Felder



 
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